Honorarzonen richtig bestimmen ist ein zentraler Baustein der Honorarermittlung und Vertragsgestaltung nach der HOAI 2021. Die aktuelle HOAI enthält keine zwingenden Mindest- und Höchstsätze mehr wie früher, ihre Systematik bleibt aber für Honorarorientierung, Leistungsabgrenzung und Rechnungsprüfung wichtig.
Dieser Beitrag erläutert die Regelung praxisnah, ordnet die gesetzlichen Grundlagen ein und zeigt typische Fehler bei Planerverträgen und Honorarrechnungen.
1. Was bedeutet die Honorarzone?
§ 5 HOAI ordnet Grundleistungen entsprechend den Planungsanforderungen Honorarzonen zu. Die Zonen bilden damit den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Planung ab.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
2. Nicht das Gebäudeetikett entscheidet
Die Bezeichnung eines Objekts allein genügt nicht. Maßgeblich sind die Bewertungsmerkmale des jeweiligen Leistungsbilds, gegebenenfalls Bewertungspunkte und die Regelbeispiele der Objektlisten.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
3. Bewertungsmerkmale bei Gebäuden
Bei Gebäuden nennt § 35 unter anderem Einbindung in die Umgebung, Anzahl der Funktionsbereiche, gestalterische und konstruktive Anforderungen, Technische Ausrüstung und Ausbau.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
4. Punktbewertung bei Zweifeln
Sind Merkmale verschiedener Zonen einschlägig, sieht die HOAI Punktbewertungen vor. Bei Gebäuden werden die Merkmale gewichtet und daraus die Zonen I bis V abgeleitet.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
5. Bedeutung der Objektlisten
Objektlisten liefern Regelbeispiele und sind bei der Zuordnung zu berücksichtigen. Sie ersetzen jedoch nicht die Bewertung der konkreten Planungsanforderungen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
Praxis-Check
Leistungsumfang und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsparameter nachvollziehbar dokumentieren.
Textformanforderungen beachten.
Änderungen und Zusatzleistungen zeitnah vereinbaren.
Rechnung prüfbar und transparent aufbauen.
6. Honorarzone III ist kein Automatismus
Die häufig verwendete Zone III darf nicht allein aus Gewohnheit angesetzt werden. Auch vermeintlich einfache Objekte können aufgrund der konkreten Anforderungen anders einzuordnen sein.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
7. Honorarzone bei Umbauten
Bei Umbauten und Modernisierungen wird die Honorarzone nach § 6 Abs. 2 in sinngemäßer Anwendung der Bewertungsmerkmale bestimmt. Daneben kann ein Umbauzuschlag relevant sein.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
8. Leistungsbilder getrennt beurteilen
Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Ingenieurbauwerke oder Freianlagen besitzen eigene Bewertungsmerkmale. Eine Zone darf nicht pauschal auf alle Fachplanungen übertragen werden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
9. Dokumentation der Einordnung
Eine belastbare Ermittlung beschreibt die konkreten Anforderungen und zeigt gegebenenfalls Punkte und Objektlistenbezug. Die bloße Angabe 'Honorarzone III' ist deutlich weniger nachvollziehbar.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
10. Typische Fehler
Häufige Fehler sind pauschale Objektzuordnung, falsche Gewichtung einzelner Merkmale und die ungeprüfte Übernahme einer Zone aus einem früheren Projekt.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
Praxis-Check
Leistungsumfang und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsparameter nachvollziehbar dokumentieren.
Textformanforderungen beachten.
Änderungen und Zusatzleistungen zeitnah vereinbaren.
Rechnung prüfbar und transparent aufbauen.
11. Auswirkung auf die Honorarorientierung
Die Honorarzone beeinflusst die Tabellenwerte. Bei größeren Projekten kann eine falsche Zone erhebliche Auswirkungen auf Vergleichs- und Prüfrechnungen haben.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
12. Fazit
Die Honorarzone ist fachlich aus der konkreten Planungsaufgabe abzuleiten. Bewertungsmerkmale, Punkte und Objektlisten gehören zusammen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.
Weiterführendes HOAI-Wissen
Passend sind auch Honorarzonen richtig bestimmen und Honorartafeln der HOAI verstehen. Zur systematischen Vertiefung eignet sich die HOAI Schulung der Fleming Akademie. Für Schnittstellen zur Bauausführung ist außerdem die VOB Schulung relevant.
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