Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen

Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen

Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen

Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen

Geschrieben von Alexander Fleming

Geschrieben von Alexander Fleming

Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen ist ein zentraler Baustein der Honorarermittlung und Vertragsgestaltung nach der HOAI 2021. Die aktuelle HOAI enthält keine zwingenden Mindest- und Höchstsätze mehr wie früher, ihre Systematik bleibt aber für Honorarorientierung, Leistungsabgrenzung und Rechnungsprüfung wichtig.

Dieser Beitrag erläutert die Regelung praxisnah, ordnet die gesetzlichen Grundlagen ein und zeigt typische Fehler bei Planerverträgen und Honorarrechnungen.

1. Seit HOAI 2021 steht die Vereinbarung im Mittelpunkt

§ 7 Abs. 1 bestimmt, dass sich das Honorar nach der in Textform getroffenen Vereinbarung richtet.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

2. Was bedeutet Textform?

Textform ist weniger streng als Schriftform. Praktisch sollte die Honorarvereinbarung lesbar und dauerhaft dokumentiert sein und erkennen lassen, von wem die Erklärung stammt.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

3. Ohne Vereinbarung gilt der Basishonorarsatz

Fehlt eine Vereinbarung über die Honorarhöhe in Textform, gilt für Grundleistungen grundsätzlich der jeweilige Basishonorarsatz nach § 7 Abs. 1.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

4. Honorartafeln bleiben wichtig

Nach § 2a enthalten die Tafeln Orientierungswerte. Sie bleiben damit ein wichtiges Kalkulations- und Vergleichsinstrument.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

5. Besonderer Verbraucherhinweis

Bei einem Verbraucher muss der Auftragnehmer vor dessen verbindlicher Vertragserklärung in Textform darauf hinweisen, dass höhere oder niedrigere Honorare als die Tabellenwerte vereinbart werden können.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

Praxis-Check
  • Leistungsumfang und Leistungsbild eindeutig bestimmen.

  • Berechnungsparameter nachvollziehbar dokumentieren.

  • Textformanforderungen beachten.

  • Änderungen und Zusatzleistungen zeitnah vereinbaren.

  • Rechnung prüfbar und transparent aufbauen.

6. Folge eines fehlenden Hinweises

Fehlt der rechtzeitige Hinweis, gilt für vereinbarte Grundleistungen anstelle eines höheren Honorars der jeweilige Basishonorarsatz.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

7. Leistung und Honorar gemeinsam definieren

Leistungsbild, Leistungsphasen, Teilleistungen und Besondere Leistungen sollten eindeutig beschrieben werden. Eine klare Zahl ohne klaren Leistungsumfang löst viele Probleme nicht.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

8. Bestandsprojekte ausdrücklich regeln

Umbauzuschlag und mitzuverarbeitende Bausubstanz sollten frühzeitig behandelt werden, weil die HOAI hierfür eigene Textformregeln enthält.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

9. Änderungsmechanismus

Der Vertrag sollte festlegen, wie Planungsänderungen, Wiederholungen und zusätzliche Leistungen beauftragt und vergütet werden. § 10 bietet wichtige Anknüpfungspunkte.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

10. Nebenkosten

Pauschale oder Einzelnachweis sollten vereinbart werden. Ohne Pauschalvereinbarung in Textform gilt nach § 14 grundsätzlich Einzelnachweis.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

Praxis-Check
  • Leistungsumfang und Leistungsbild eindeutig bestimmen.

  • Berechnungsparameter nachvollziehbar dokumentieren.

  • Textformanforderungen beachten.

  • Änderungen und Zusatzleistungen zeitnah vereinbaren.

  • Rechnung prüfbar und transparent aufbauen.

11. Prüffähige Abrechnung mitdenken

Gute Vertragsparameter lassen sich später transparent in eine Rechnung übertragen. Unklare Vereinbarungen führen häufig zu unklaren Schlussrechnungen.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

12. Fazit

Rechtssichere Honorarvereinbarungen verbinden Textform, klaren Leistungsumfang, transparente Vergütungsparameter und ein funktionierendes Änderungsmanagement.

Für die Praxis sollte dieser Punkt immer zusammen mit dem konkreten Leistungsumfang und der Honorarvereinbarung geprüft werden. Eine nachvollziehbare Dokumentation während der Projektbearbeitung ist meist deutlich besser als eine nachträgliche Rekonstruktion erst bei der Schlussrechnung.

Weiterführendes HOAI-Wissen

Passend sind auch Honorarzonen richtig bestimmen und Honorartafeln der HOAI verstehen. Zur systematischen Vertiefung eignet sich die HOAI Schulung der Fleming Akademie. Für Schnittstellen zur Bauausführung ist außerdem die VOB Schulung relevant.

FAQ - häufig gestellte Fragen

Was ist bei „Honorarvereinbarungen rechtssicher treffen“ nach HOAI besonders wichtig?
Entscheidend sind der konkrete Vertragsinhalt, das einschlägige Leistungsbild und die Regelungen der HOAI 2021.
Sind die Honorartafeln verbindliche Mindest- und Höchstsätze?
Nein. Die Tabellenwerte sind seit HOAI 2021 Orientierungswerte; die Honorarhöhe kann grundsätzlich in Textform frei vereinbart werden.
Was gilt ohne Honorarvereinbarung in Textform?
Für Grundleistungen gilt grundsätzlich der jeweilige Basishonorarsatz nach § 7 Abs. 1 HOAI.
Welche Bedeutung hat die Textform?
Mehrere HOAI-Regelungen verlangen Textform, insbesondere die Honorarvereinbarung sowie bestimmte Vereinbarungen bei Umbau, Bausubstanz und Leistungsänderungen.
Was ist der Basishonorarsatz?
Der Basishonorarsatz ist der jeweils untere in der betreffenden Honorartafel enthaltene Honorarsatz.
Welche Rolle spielen Leistungsphasen?
Sie strukturieren die Grundleistungen und weisen ihnen je nach Leistungsbild prozentuale Anteile am Gesamthonorar zu.
Was sind Besondere Leistungen?
Das sind zusätzlich vereinbarbare Leistungen neben den regelmäßig erforderlichen Grundleistungen; die HOAI-Beispiele sind nicht abschließend.
Wie werden Planungsänderungen vergütet?
§ 10 HOAI enthält Regelungen für Änderungen der Honorarberechnungsgrundlage und vereinbarte Wiederholungen von Grundleistungen.
Können Nebenkosten zusätzlich berechnet werden?
Ja. § 14 HOAI erlaubt erforderliche Nebenkosten; ohne in Textform vereinbarte Pauschale erfolgt grundsätzlich Einzelnachweis.
Warum lohnt sich eine HOAI-Schulung?
Weil Honorarberechnung, Leistungsabgrenzung, Textformanforderungen und Rechnungsprüfung zahlreiche miteinander verknüpfte Regeln enthalten.

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