Haftungsrisiken bei der Honorarabrechnung ist für Architekten, Ingenieure und Auftraggeber ein wichtiger Baustein der Honorar- und Vertragsabwicklung. Die HOAI 2021 verbindet heute größere Vertragsfreiheit mit einer weiterhin sehr detaillierten Systematik für Leistungsbilder, Honorarorientierung und besondere Berechnungsfälle.
Der Beitrag ordnet die aktuelle Rechtslage praxisnah ein und zeigt, welche Punkte bei Vertrag, Projektbearbeitung und Rechnungsprüfung besonders beachtet werden sollten.
1. Honorarfehler können teuer werden
Fehlerhafte Rechnungen führen nicht nur zu Kürzungen. Je nach Fall drohen Rückforderungen, Verzögerungen bei der Fälligkeit, Prozesskosten und Vertrauensverlust.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
2. Falsche anrechenbare Kosten
Wer nicht anrechenbare Kosten einbezieht oder den falschen Kostenstand verwendet, verschiebt die gesamte Honorarberechnung.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
3. Falsche Honorarzone
Eine pauschale oder nicht begründete Honorarzone kann bei einer Prüfung korrigiert werden und erhebliche Differenzen verursachen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
4. Nicht erbrachte Leistungsanteile
Die Beauftragung einer Leistungsphase bedeutet nicht in jedem Streitfall automatisch, dass sämtliche zugehörigen Grundleistungen vollständig erbracht wurden. Leistungsstand und Vertrag müssen zusammenpassen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
5. Unklare Zusatzleistungen
Besondere oder wiederholte Leistungen ohne klare Beauftragung und Vergütungsregelung sind ein klassischer Konfliktbereich.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
Praxis-Check
Vertrag und Leistungsumfang prüfen.
HOAI-Fassung und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsgrundlagen nachvollziehbar dokumentieren.
Textform bei Änderungen und Honorarabreden beachten.
Schlussrechnung transparent auf die Vertragsgrundlagen zurückführen.
6. Textformrisiken
§§ 7 und 10 sowie weitere HOAI-Regelungen arbeiten ausdrücklich mit Textform. Unternehmen sollten ihre Vertrags- und Änderungsprozesse darauf ausrichten.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
7. Verbraucherhinweis
§ 7 Abs. 2 verlangt gegenüber Verbrauchern vor deren verbindlicher Vertragserklärung den Hinweis in Textform, dass höhere oder niedrigere Honorare als die Tabellenwerte vereinbart werden können. Ein fehlender Hinweis kann die Vergütung begrenzen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
8. Umbau und Bausubstanz
Nicht sauber vereinbarter Umbauzuschlag oder mitzuverarbeitende Bausubstanz sind häufige Streitpunkte in Bestandsprojekten.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
9. Nebenkosten
Nicht vereinbarte Pauschalen oder fehlende Einzelnachweise können zur Kürzung von Nebenkostenpositionen führen.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
10. Fälligkeit und Prüfbarkeit
Nach § 15 HOAI richtet sich die Fälligkeit nach § 650g Abs. 4 BGB. Eine nachvollziehbare Schlussrechnung und Abnahme spielen deshalb auch prozessual eine wichtige Rolle.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
Praxis-Check
Vertrag und Leistungsumfang prüfen.
HOAI-Fassung und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsgrundlagen nachvollziehbar dokumentieren.
Textform bei Änderungen und Honorarabreden beachten.
Schlussrechnung transparent auf die Vertragsgrundlagen zurückführen.
11. Haftung und Honorar nicht vermischen
Ein Honoraranspruch und mögliche Schadensersatzansprüche wegen Planungsmängeln sind rechtlich unterschiedliche Fragen, können wirtschaftlich aber miteinander verrechnet oder gemeinsam streitig werden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
12. Fazit
Das beste Risikomanagement ist eine konsistente Kette aus Vertrag, Leistungsdokumentation, Änderungsmanagement und transparenter Rechnung.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
Weiterführende Beiträge und Seminare
Passend dazu sind auch Häufige Fehler bei der HOAI-Abrechnung und Dokumentationspflichten für Planer. Für eine systematische Vertiefung eignet sich die HOAI Schulung der Fleming Akademie. Für die Schnittstelle zwischen Planung, Bauausführung und Nachtragsmanagement ist außerdem die VOB Schulung sinnvoll.
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