Häufige Fehler bei der HOAI-Abrechnung ist für Architekten, Ingenieure und Auftraggeber ein wichtiger Baustein der Honorar- und Vertragsabwicklung. Die HOAI 2021 verbindet heute größere Vertragsfreiheit mit einer weiterhin sehr detaillierten Systematik für Leistungsbilder, Honorarorientierung und besondere Berechnungsfälle.
Der Beitrag ordnet die aktuelle Rechtslage praxisnah ein und zeigt, welche Punkte bei Vertrag, Projektbearbeitung und Rechnungsprüfung besonders beachtet werden sollten.
1. Fehler 1: Gesamtbaukosten übernehmen
Anrechenbare Kosten sind nicht identisch mit Gesamtbaukosten. Die speziellen Regeln des jeweiligen Leistungsbilds müssen angewendet werden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
2. Fehler 2: falsche DIN-276-Systematik
§ 4 HOAI verweist bei der Kostenermittlung auf DIN 276-1:2008-12. Neuere Kostenstrukturen sollten für die HOAI-Rechnung nachvollziehbar übergeleitet werden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
3. Fehler 3: Honorarzone pauschal ansetzen
Honorarzonen sind anhand der konkreten Planungsanforderungen zu bestimmen. Objektlisten allein ersetzen die Bewertung nicht.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
4. Fehler 4: Tabellenwerte als zwingende Preise behandeln
Seit HOAI 2021 sind die Honorartafeln Orientierungswerte. Die Parteien können die Honorarhöhe grundsätzlich in Textform vereinbaren.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
5. Fehler 5: Leistungsphasen pauschal vollständig abrechnen
Entscheidend sind Vertrag und tatsächlich geschuldete beziehungsweise erbrachte Leistungen. Teilleistungen und besondere Vertragskonstellationen müssen differenziert betrachtet werden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
Praxis-Check
Vertrag und Leistungsumfang prüfen.
HOAI-Fassung und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsgrundlagen nachvollziehbar dokumentieren.
Textform bei Änderungen und Honorarabreden beachten.
Schlussrechnung transparent auf die Vertragsgrundlagen zurückführen.
6. Fehler 6: Umbauzuschlag falsch anwenden
Zuschlagsgrenzen hängen vom Leistungsbild ab. Außerdem ist die 20-Prozent-Regel des § 6 Abs. 2 nur unter ihren Voraussetzungen anzuwenden.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
7. Fehler 7: Bausubstanz als Pauschalzuschlag behandeln
§ 4 Abs. 3 verlangt eine objektbezogene Ermittlung und Textformvereinbarung von Umfang und Wert der mitzuverarbeitenden Bausubstanz.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
8. Fehler 8: Wiederholungsleistungen ohne Vereinbarung abrechnen
§ 10 Abs. 2 verlangt eine Honorarvereinbarung in Textform entsprechend dem Anteil der wiederholten Grundleistung.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
9. Fehler 9: Nebenkostenpauschale ohne Textform
Ohne in Textform vereinbarte Pauschale sieht § 14 grundsätzlich den Einzelnachweis vor.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
10. Fehler 10: Verbraucherhinweis vergessen
Bei Verbrauchern ist der Hinweis nach § 7 Abs. 2 vor der verbindlichen Vertragserklärung wichtig.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
Praxis-Check
Vertrag und Leistungsumfang prüfen.
HOAI-Fassung und Leistungsbild eindeutig bestimmen.
Berechnungsgrundlagen nachvollziehbar dokumentieren.
Textform bei Änderungen und Honorarabreden beachten.
Schlussrechnung transparent auf die Vertragsgrundlagen zurückführen.
11. Fehler 11: Rechnung ohne Herleitung
Eine bloße Honorarsumme erschwert die Prüfung. Berechnungsgrundlagen und Vertragsbezug sollten erkennbar sein.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
12. Fazit
Die meisten HOAI-Abrechnungsfehler entstehen nicht bei der Mathematik, sondern bei falscher rechtlicher oder fachlicher Zuordnung der Berechnungsparameter.
Für die Praxis sollte dieser Punkt nicht isoliert betrachtet werden. Vertragsinhalt, tatsächliche Leistung und verwendete Honorarparameter müssen zusammenpassen. Eine frühzeitige Dokumentation verhindert, dass die Grundlagen erst im Streit über die Schlussrechnung rekonstruiert werden müssen.
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